Fortbildungen

Fortbildungen dienen einerseits der Kompetenzerweiterung durch aktuelles theoretisches Wissen, andererseits erinnert man sich wieder an bereits Bekanntes, was in Vergessenheit geriet.
Alle Fortbildungen enthalten einen theoretischen Teil, jedoch lege ich viel Wert auf Praktisches, den „Handwerkskoffer“.
Methodisch nutze ich Vortrag, Skulpturarbeit und Demonstrationen mit Übungsmöglichkeiten.

Fortbildungen für soziale Berufsgruppen wie z. B. PsychologenInnen, SozialpädagogInnen, SeelsorgerInnen u. A.

Hier eine Aufstellung von häufig nachgefragten Inhalten:

  • Der systemische Ansatz in der Beratung und Therapie
  • Lebensflussarbeit mit Paaren und Familien
  • Methoden zur Ressourcenstärkung
  • Angehörigengespräche in der Behindertenarbeit
  • Kriseninterventionen
  • Von der hohen Kunst aus Krisen Reifeentwicklung zu fördern
  • Scheinbar „aussichtslose“ Fälle

Bei speziellen Themenwünschen, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen!

Fortbildungsthemen für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen

Kinder, die den Rahmen sprengen verstehen und integrieren

In zunehmendem Maß sind wir in Kindergruppen mit sogenannten "verhaltensoriginellen" Kindern konfrontiert. Sie zeigen Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression, Provokation, Hemmung und Haltlosigkeit.
Ganzheitliches Arbeiten mit Kindern erfordert zum einen ihre Auffälligkeiten wahrzunehmen und diese zu verstehen. Zum anderen übersehen wir leicht bei aller Problemsicht den Blickwinkel auf die Stärken und Ressourcen zu richten.
In dieser Fortbildung werden wir anhand von Fallbeispielen den Familienhintergrund eines Kindes und sein Verhalten in der Kindergruppe anschauen, verstehen und neu bewerten lernen. Wir gehen der Frage nach, was braucht das Kind an ergänzenden Erfahrungen in der Gruppe und zur Integration.

Ermutigung von unsicheren und ängstlichen Kindern

Kleinere und größere Ängste gehören zu einer normalen kindlichen Entwicklung. Eine wichtige Entwicklungsaufgabe ist, sich der Angst zu stellen, um sie zu überwinden. Was aber, wenn Kinder und Eltern immer mehr dazu neigen, der Angst auszuweichen und sie zu vermeiden? Meist verfestigen sich dadurch die Ängste. Wie können wir Kindern und auch Eltern bei der Überwindung der ängstlichen Situationen helfen?

Kindern zeitgemäß Grenzen aufzeigen

In der Kindererziehung gab es in den letzten Jahren große Umbrüche und Werteveränderungen. Vorüber ist die Anpassungserziehung, wo Eltern und ErzieherInnen die absolute Autorität sind, die mit Regeln und Grenzen bestimmend Vorgaben durchsetzten.
Kinder sind heute „anders“ und werden auch „anders“ erzogen. Es gibt ein neues Modell von Autorität, das auf Verlässlichkeit und sicherheitgebende Bindung und Beziehung basiert. Es erfordert ein hohes Maß an Präsenz, Kontaktfähigkeit und der Fähigkeit mit Kindern gleichwürdig umzugehen. Wie geht es Kinder selbst-bestimmt zu erziehen und ihnen gesunde Grenzen zu vermitteln?

Was brauchen Kinder unter 3 Jahren?

Zunächst werden wir die Grundlagen für eine gelungene Erziehungs- und Entwicklungsbegleitung für die unter Dreijährigen erarbeiten. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Bindung, Exploration und Autonomie. Anhand von praktischen Beispielen erarbeiten wir exemplarisch, wie wir die Kleinen im Erlernen von Sozialverhalten und Konflikten unterstützen können. Der eigenen Haltung und Bereitschaft für Achtsamkeit kommt eine große Bedeutung zu.

Beißen, hauen und schubsen

Das „scheinbar“ aggressive Verhalten von 2 Jährigen.
Häufig zeigen Krippenkinder anderen Kindern gegenüber, ein Verhalten, das auf den ersten Blick aggressiv aussieht. Frustrationen, etwas nicht sofort zu bekommen, können noch nicht gut ausgehalten werden. Die Eltern zeigen sich sehr besorgt, gerade, wenn das eigene Kind betroffen ist. Wie können Erzieherinnen hilfreich sein diesen Entwicklungsprozess für die Kinder und Eltern gut zu gestalten?

Wenn Kinder lügen und stehlen

Konsequenzen und Strafen allein verbessern meist nicht das Verhalten von lügenden und stehlenden Kindern im Hortbereich. Wie erreichen wir diese Kinder wirklich, um eine Verhaltensänderung zu bewirken und für die Kinder auch in dem Schweren als Beziehungsperson zur Verfügung zu stehen?

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Partizipation beinhaltet neben der Mitwirkung von Kindern eine erzieherische Haltung und die Gabe des besonderen Zuhörens. Sie wird auch die „Kinderstube der Demokratie“ genannt. Es braucht eine Verankerung der Beteiligungsrechte der Kinder, die die Fachkräfte mit Konsens im Team klären.

„Inseln der Ruhe“ im Alltag finden!

Wir alle erleben einen beschleunigten und gestressten Alltag. Die Ansprüche und Anforderungen in der Kinderbetreuung sind hoch und gerade deshalb wird es für Kinder und Erzieherinnen sehr wichtig und von besonderer Bedeutung Ruhezeiten und Entspannung zu leben. Nach einer Analyse und Reflexion der „Stoßzeiten“ und dem Finden von Möglichkeiten der Entzerrung, gestalten wir „Räume“ für Entspannung. Und zwar für Kinder und Erzieherinnen.

An den Stärken orientiertes Arbeiten mit Kindern und Eltern

In der Arbeit mit Kindern und Eltern ist man oft geneigt die Auffälligkeiten und Schwierigkeiten zu sehen. Dabei bleibt man dann in sog. „Vorurteilen“ verhaftet und verliert den Blick auf Stärken und Fähigkeiten der Kinder und der Eltern. Wir wollen uns Methoden und Techniken aneignen, die helfen den Blick auf das Positive und Wertvolle zu erhalten und damit zu arbeiten. Dadurch entsteht Motivation und auch mehr Spaß in der Arbeit.

Kinder widerstandsfähig machen (Resilienz)

Soziale Kompetenzen, Selbstwertgefühl und innerer Mut sind grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Kinder, sie machen Kinder stark für das Leben und auch widerstandsfähig.
Es gibt zunächst Informationen aus der Resilienzforschung und an praktischen Beispielen wird aufgezeigt, wie wir unsere Kinder ermutigen können, damit sie die Krisen des Lebens bewältigen lernen.

Einfühlen in Kinderseelen

Damit Einfühlen möglich ist braucht es, wie der Volksmund sagt „Herz und Verstand“. So werden wir wichtiges Wissen (Verstand) über Kinderseelen und deren Bedürfnisse zusammenfassen und Übungen für das Einfühlen (Herz) sammeln.

„Überlebensstrategien“ bei Personalnotstand

Der Fachkräftemangel und auch das Gefühl ausgepowert zu sein,
setzt vielen Leiterinnen und Erzieherinnen in Kindertagesstätten zu. Wo ist die Grenze von Überforderung und Überlastung und wie kann ich gesund bleiben? Was gibt es für Strategien auf eigene gesunde Grenzen zu achten, die Freude an der Arbeit mit den Kindern aber zu bewahren? Darüber werden wir an diesem Fortbildungstag arbeiten und uns vor allem mit der praktischen Umsetzung beschäftigen.

Vom Umgang mit den hohen Anforderungen und Ansprüchen von Eltern!

Für viele Eltern nimmt die Förderung und Bildung ihrer Kinder einen enorm wichtigen und oftmals ausschließlichen Wert ein. Getrieben von Unsicherheit, Ängsten und dem Anspruch „gute Eltern“ zu sein, schießen Eltern gerne über das Mögliche in den Erwartungen hinaus. Erzieherinnen haben das Gefühl für „Vieles“ verantwortlich gemacht zu werden.
Wie kann man sich freundlich abgrenzen, die Eltern beruhigen und mehr auf das Wesentliche aufmerksam machen?
Wir werden viele praktische Beispiele aufgreifen, um Wege zu finden, mit Eltern eine gelungene Erziehungspartnerschaft zu gestalten sowie Mut und Freude für die Arbeit zu erhalten.

Wie gelingt es mir Elterngespräche mit „schwierigen Inhalten“ konstruktiv zu gestalten?

Erziehungspartnerschaften mit Eltern erfordern gute Gespräche miteinander zu führen. Gängig ist, den Eltern die Entwicklungsfortschritte ihrer Kinder aufzuzeigen. Aber wie geht es, auch Inhalte zu vermitteln, die es den Eltern schwer machen, den Blick auf ihr Kind zu verändern? Oder gar, wenn es Sorgen gibt, ob das Kind nicht zusätzlich professionelle Hilfe bräuchte.

Wie rede ich mit Eltern über deren Erziehungsverhalten?

Elterngespräche sind ein wichtiger Part für eine gute kooperative Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Elternhaus. Am meisten profitieren davon natürlich die Kinder. Was aber, wenn es notwendig ist, Kritik zu äußern, Erziehungshaltungen von Eltern zu hinterfragen und klare Worte wichtig werden? Wie geht es, Eltern annehmend und wertschätzend in eine Weiterentwicklung einzuladen?

Die hohe Kunst aus Konflikten Lösungen zu gestalten

Konfliktgespräche mit Kolleginnen, Eltern und Anderen gehören zum Alltag! Schon ein altes Sprichwort besagt: „Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne“. Meist sind unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedürfnisse die Ursache. In der Fortbildung werden wir an der eigenen inneren Haltung arbeiten, Methoden einüben und Lösungsstrategien erarbeiten.

Kinder brauchen selbstwertstarke Erzieherinnen

Kinder fürs Leben widerstandsfähig zu machen heißt, sie vor allem im Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu stärken. Aber wie geht das im pädagogischen Alltag? Und / oder gerade auch, wenn das eigene Selbstwerterleben aus der eigenen Erziehungsgeschichte nicht gerade optimal verlief. Wichtige Fähigkeiten, die entwickelt werden müssten sind: Bedürfnisse erkennen und Grenzen aufzuzeigen. Das lernen und üben wir! Wie gelingt es, Kinder, die als schwierig erlebt werden, anzunehmen und liebevoll zu begleiten? Und wie befähigen wir Kinder ihre Konflikte aktiv anzugehen und Lösungen zu finden?

Mein Tagessatz beträgt € 850.-- + Fahrtkosten (Km x € 0,50)